Ausbildung und Lehrplan

Studienbeginn ist September des jeweiligen Jahres. Die Studiendauer beträgt 3 Jahre. Es handelt sich um ein Vollzeitstudium mit Kosten von 385,00 € pro Monat. Im ersten Jahr beträgt der Unterrichtsumfang etwa 30 Wochenstunden.

Zwischenprüfungen finden Ende des 1. und 2. Studienjahres statt, die Abschlussprüfung zum Ende des 3. Studienjahres.

Die Ferien orientieren sich an den Schulferien von Hessen und Rheinland-Pfalz.

Die Projekte des 3. Studienjahrgangs sind fachübergreifend konzipiert und bieten den Darstellern die Möglichkeit, Bühnenerfahrungen zu sammeln. Einmal jährlich stellt sich der Jahrgang mit der mehrmaligen Aufführung eines Theaterstücks dem Publikum vor.
In regelmäßigen Abständen werden Szenische Abende veranstaltet, an denen Student*innen aller Jahrgänge im Unterricht erarbeitete Rollen, Szenen, Lieder und Improvisationen auf der Bühne präsentieren können.
Teil der Ausbildung ist es, dass es für die Student*innen des 2. und 3. Jahrgangs die Möglichkeit gibt, in Kooperation mit dem Staatstheater Mainz, den Mainzer Kammerspielen, der Büchner Bühne Darmstadt und dem Salon Theater Taunusstein in Inszenierungen mitzuwirken. Schüler spielen u.a. auch in Wiesbaden und Frankfurt und wirken in Fernseh- und Filmproduktionen des SWR, 3 SAT und HR mit.

Kosten

Es handelt sich um ein Vollzeitstudium mit Kosten von 385,00 € pro Monat

Prüfungen

Zwischenprüfungen finden Ende des 1. und 2. Studienjahres statt, die Abschlussprüfung zum Ende des 3. Studienjahres.

unterricht

Im ersten Jahr beträgt der Unterrichtsumfang etwa 30 Stunden in der Woche.

ferien

Die Ferien orientieren sich an den Schulferien von Hessen und Rheinland-Pfalz.

Fachbereich Schauspiel

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Schauspiel Grundlagen
ist betont körperbezogen; das Instrument des Schauspielers wird gestimmt, bewusst erfahren und durchlässig gemacht. Grundlegende schauspielerische Techniken und lebendiges Partnerspiel werden vermittelt.
Dozierende: Juliana Fuhrmann, Tatjana Räuker

Improvisation
beschäftigt sich mit den Grundlagen für die spätere Arbeit an Rollen und Szenen. Es werden geschult: Beobachtungsgabe, Konzentrationsfähigkeit, Phantasie, gestisch-mimisch-verbale Ausdrucksmöglichkeiten, Spiel mit Partnern und Requisiten.

Szenenstudium
in diesem Unterricht werden Szenen mit zwei bis fünf Darsteller*innen erarbeitet. Ziel ist das Finden und Darstellen der zu spielenden Figur im Kontext mit den Partner*innen und den szenischen Anforderungen.

Rollenstudium
hier wird ein Repertoire von Rollenausschnitten und Monologen für das Vorsprechen an Theatern erarbeitet.

Theatergeschichte und Theatertheorie

gibt einen Überblick über alle Theaterformen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dabei werden historische, stilistische und inhaltliche Zusammenhänge aufgezeigt. Es werden zudem Inszenierungen an den umliegenden Theatern besucht.
Dozent: Istvàn Vincze

Fachbereich Stimme

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Gruppen- und Einzelunterricht Sprechen
entwickelt eine Bewusstheit der körperlichen, am Sprechen beteiligten Prozesse: Das Zusammenspiel von Körper, Atmung, Stimme, Lautbildung stehen zunächst im Mittelpunkt. Darauf baut sich der künstlerische Umgang mit Sprechtexten, im Kontext des physiologischen Sprechens, unter den sprech-/stimmlichen Anforderungen die der Beruf mit sich bringt, auf.
Dozierende: Anja Schiffel, Alexander Weikmann, Djuna Buyten

Gesang
der Unterricht soll die Student*innen befähigen, gesangliche Aufgaben, die Schauspieler*innen gestellt werden können, zu bewältigen. Besondere gesangliche Begabungen werden gezielt gefördert.
Dozierende: Alma De Lon, Felix Boege, Florian Bauer

Diktion
beschäftigt sich mit Vers- und Reimformen in Lyrik und Dramatik sowie mit den besonderen Erfordernissen zum Sprechen von Prosatexten.

Körper-Stimmtraining
auf Basis der elementaren Grundlagen entwickeln die Student*innen die Kraftstimme für die Bühnensituation weiter und finden immer mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Instrument dem Körper, der Atmung, der Stimme, sowie der Artikulation.
Dozierende: Anja Schiffel, Alexander Weikmann, Djuna Buyten

Fachbereich Körper

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Physiodrama
Körperbewusstsein ist ein elementarer Bestandteil der Bühnenarbeit. In diesem Unterricht steht die Arbeit mit dem Körper im Vordergrund. Die Unterrichtsinhalte orientieren sich stark an den modernen Formen des Bewegunstheaters.
Dozent: Richard Weber


Tanz
gibt Einblick in den Bereich Moderner Tanz und anderen tänzerischen Ausdrucksformen. Der Unterricht soll die Student*innen befähigen, tänzerische Aufgaben, die den Schauspieler*innen gestellt werden können, zu bewältigen.
Dozent: Richard Weber

Mime Corporel
der klassischen Pantomime verwandt bietet der Unterricht in Mime Corporel neben technischen Etüden das Studium einer breiten Darstellungspalette des Körpers. Hierzu zählen auch nonverbale Improvisation und Akrobatik.
Dozent: Rolf Mielke

Akrobatik
findet als Blockunterricht statt und soll die Student*innen mit akrobatischen Grundlagen ausstatten, um einfache akrobatische Anforderungen auf der Bühne bewältigen zu können.
Dozent: Holger Spreer

Bühnenkampf
gibt Einblick in die technische Gewaltdarstellung auf der Theaterbühne. Zusammen mit Akrobatik und Mime Corporel wird durch den Unterricht ein Körperbewusstsein geschult.
Dozent: Dannie Lennertz

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