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Stimm- und Sprechbildung vermittelt Inhalte, welche die elementarsten Prozesse des Sprechens ausmachen: Atmung, Stimme, Lautbildung und Sprachspiele unterschiedlichster Form. Ziel ist die künstlerische Bewältigung von Sprechtexten.
Improvisation beschäftigt sich mit den Grundlagen für die spätere Arbeit an Rollen und Szenen. Es werden geschult: Beobachtungsgabe, Konzentrationsfähigkeit, Phantasie, gestisch-mimisch-verbale Ausdrucksmöglichkeiten, Spiel mit Partnern und Requisiten.
Schauspiel Grundlagen ist betont körperbezogen; das Instrument des Schauspielers wird gestimmt, bewusst erfahren und durchlässig gemacht. Grundlegende schauspielerische Techniken und lebendiges Partnerspiel werden vermittelt.
Szenenstudium in diesem Unterricht werden Szenen mit zwei bis fünf DarstellerInnen erarbeitet. Ziel ist das Finden und Darstellen der zu spielenden Figur im Kontext mit den Partnern und den szenischen Anforderungen.
Rollenstudium hier wird ein Repertoire von Rollenausschnitten und Monologen für das Vorsprechen an Theatern erarbeitet.
Mime Corporel der klassischen Pantomime verwandt bietet der Unterricht in mime corporel neben technischen Etüden das Studium einer breiten Darstellungspalette des Körpers. Hierzu zählen auch nonverbale Improvisation und Akrobatik.
Fechten unterrichtet wird an den Waffen Säbel, Florett und Kataner. Es wird Wert auf eine bühnenwirksame Darstellung gelegt. Ziel ist das Einstudieren eines Schaugefechts.
Physiodrama Körperbewusstsein ist ein elementarer Bestandteil der Bühnenarbeit. In diesem Unterricht steht die Arbeit mit dem Körper im Vordergrund. Die Unterrichtsinhalte aus dem Bereich Tanz orientieren sich stark an den modernen Formen des Tanztheaters.
Gesang der Unterricht soll die SchülerInnen befähigen, gesangliche Aufgaben, die SchauspielerInnen gestellt werden können, zu bewältigen. Besondere gesangliche Begabungen werden gezielt gefördert.
Diktion beschäftigt sich mit Vers- und Reimformen in Lyrik und Dramatik sowie mit den besonderen Erfordernissen zum Sprechen von Prosatexten.
Theatergeschichte und -theorie gibt einen Überblick über alle Theaterformen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dabei werden historische, stilistische und inhaltliche Zusammenhänge aufgezeigt. Es werden zudem Inszenierungen an den umliegenden Theatern besucht.
Projekte sind fachübergreifend konzipiert und bieten den SchülerInnen die Möglichkeit, Bühnenerfahrungen zu sammeln: Einmal jährlich stellt sich der 3. Jahrgang im Namen der Schule mit einem Abschlußprojekt vor, einer öffentlichen Aufführung eines Theaterstücks. In regelmäßigen Abständen wird ein Szenischer Abend veranstaltet, wobei die Schüler aller Jahrgänge im Unterricht erarbeitete Rollen, Szenen, Lieder als auch Improvisationen auf der Schulbühne präsentieren können. Auch ergibt sich regelmäßig für die Schüler des 2. und 3. Jahrgangs die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Staatstheater Mainz, in einem Stück auf einer Staatstheaterbühne mitzuwirken. |